Thassas Geschichte

Schwarzer Lotos

Band 4

Das emotionale und fesselnde Beziehungsdrama geht in die nächste Runde:
Was nur war das Besondere an dem kleinen, unbedeutenden Mädchen aus Korea, dass nicht nur ein Mann behauptete, es mehr zu lieben als sein Leben?

Buchbeschreibung:

Japan, 1947

Nachdem die Schrecken des Krieges langsam verblassen, gerät auch Chung-hee immer tiefer in den Strudel aus Manipulation und Lüge. Was für den einen Rückhalt der Familie bedeutet, ist für den anderen Gefangenschaft auf Lebenszeit. Als die Zeit gekommen ist, zögert der junge Assistenzarzt keine weitere Sekunde und beginnt, um die Liebe seines Lebens zu kämpfen. All seine Mühen scheinen jedoch vergebens zu sein, als überraschend Thassas Vater mit einer Nachricht in das Leben der jungen Menschen tritt, die Chung-hee die absolute Hoffnungslosigkeit seiner Bemühungen vor Augen führt. Ist für Takeo damit die einzige Gefahr, die seiner Beziehung zu Thassa noch droht, abgewendet? Auch seine Position innerhalb der Organisation fordert ihm alles ab. Der geschäftspolitische Zusammenschluss mit der Besatzungsmacht ruft Konkurrenten auf den Plan, deren Ideologie eine andere ist ...

Chung-hee:

„Thassa und ich sind beide Gefangene. Unsere Liebe ist aussichtslos. Und nur die Achtung vor dem Tod und die Ehrfurcht vor dem Leben, das ein Geschenk sein sollte, bewahrt mich davor, den letzten Schritt zu tun. Und Thassa geht es ebenso. Das Wissen, den anderen in einer Welt zurückzulassen ... sein eigenes Dasein ohne den geliebten Menschen zu fristen, macht es so hoffnungslos. Ich weigere mich, in einer Welt zu leben, in der ich die Liebe meines Lebens nicht mehr vorhanden weiß. Sollte ich jemals des Lebens überdrüssig sein, werde ich zu Takeo gehen und ihm sagen, dass er Thassa betrogen hat. Betrogen um ein Leben an meiner Seite, wo sie hingehört. Weil er sie gezwungen hat, ihn zu lieben.“

Takeo:

Er wusste zum ersten Mal in seinem Leben nicht, was er sagen sollte. Die Furcht, dass es das Falsche sein könnte, egal welche Worte er wählte, zwangen ihn förmlich zum Schweigen. Er spürte, dass Thassa ihm entglitt und es schon fast zu spät zu sein schien. Er kämpfte sichtlich mit seinen Gefühlen. Als er dann doch sprach, war es ein verzweifelter Versuch, die Kontrolle zu behalten. Die Trauer in seiner bebenden Stimme hallte in ihrem Inneren wider. „Es ist wahrscheinlich nicht nur einfach so, dass du mich nicht mehr liebst. Du musst mich hassen, nach all dem, was ich dir angetan habe. Denk nicht, dass ich mir dessen nicht bewusst bin. Ich glaube, ich weiß es schon seit langem. Ich wollte es nur nicht wahrhaben. Aber du bist die Frau an meiner Seite, Thassa-lyn Nakamuro. Die Frau, von der ich immer geträumt habe. Wunderschön. Tapfer und stark. Meine einzige Liebe!“

Als E-Book erhältlich. In Kürze auch als Taschenbuch!

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