• Beate Geng

Kinderstall 2

Aktualisiert: 18. Dez 2020

"Haha, sehr witzig, Papa!"



Buchbeschreibung:

Ein Haus – drei Kids und viele Momentaufnahmen des täglichen kleinen Wahnsinns. In diesem Buch sind sie alle gesammelt, die Momente, die ich zum Teil schon auf Facebook veröffentlicht habe.

Kinderstall ist für euch, liebe Mütter, Väter und all jene, die es noch werden möchten. Wer Kinder hat, wird einige Situationen wiedererkennen. Wer vorhat, mal Kinder zu haben, wird mit diesem Buch eine gewisse Vorfreude auf die manchmal anstrengende, aber überwiegend schöne Zeit mit ihnen

erfahren.


  • Taschenbuch : 80 Seiten

  • ISBN-10 : 9403601981

  • ISBN-13 : 978-9403601984

  • Abmessungen : 12 x 0.5 x 19 cm

  • Herausgeber : Bookmundo Osiander; 2. Edition (21. Juli 2020)

  • Sprache: : Deutsch



"Im Wäschesack für die 60°C-Schmutzwäsche befinden sich, außer Kleidungsstücken, ein Flummi, ein Puppenarm und drei Haarklammern. Um nach diesem Fund eines der Kinder zur Rede zu stellen, gehe ich ins Badezimmer, weil darin, neben dem monotonen Gedröhne des Föhns, affenähnliches Geschrei ertönt. Ich öffne die Tür und sechs Augen, die den Schalk persönlich kennen, blicken mich erwartungsvoll an. Die Größte der Akteurinnen, die gerade geduscht hatte, blickt langsam und unschuldig wieder zu ihrem Spiegelbild und föhnt weiter verträumt das Badezimmer. Die beiden Kleineren lassen mich nicht aus dem Auge und schieben sich dabei möglichst unauffällig gegenseitig die Puppenkleider und die in Wasser getränkten Buntstifte zu. Hauptsache, die Andere war‘s.

Wer kennt sie nicht, die vielen kleinen Kuriositäten, die das Leben mit Kindern bestimmen? Die besonderen Anmerkungen wie: „Mama hat mir Kamel eingeschenkt“ – sie meinte Kamillentee, wie sich später herausstellte. Oder: „bei Gewitter nicht raus gehen, sonst wird man geblitzt“. Oder: „Papa hat komische Räder dran gemacht“, nachdem ich Winterreifen unseres Familienwagens montiert hatte.

Wer kennt nicht die Fragen, die das Elternteil nicht so leicht beantworten kann, sei es auch nur ein „Warum schreit der so?“ beim Lauschen eines amerikanischen Liebessongs im Radio.

Wer kennt nicht die Situationen, die erst mal sprachlos machen und man zunächst bemüht das Lachen unterdrückt, weil sonst ein unschönes (aber lustiges) Delikt plötzlich eine Bagatelle wäre?

Wer kennt nicht den Moment, an dem man sich Sorgen macht, weil das kleinste Kind einfach spurlos verschwindet, bereits die Nachbarschaft auf den Beinen ist um den Zögling zu finden, während das Kind sich im Zimmer in einem uneinsehbaren Winkel seines Zeltes eingeigelt hat und einfach nur feste schläft?

Kinder machen das Leben sicher nicht entspannter, aber auf sehr eigene Art abwechslungsreicher.

Mentale Grenzen der Eltern werden ungeniert abgecheckt und dabei häufig überschritten. Die Wortkombination „ich will“ kann nur von einem Kind erfunden worden sein – mit der Zeit hat man es bestens drauf, das elterliche „und ich will es anders“ durchzusetzen.

Vor etwa drei Jahren habe ich begonnen, unterschiedlichste Momente aufzuschreiben, die meine Frau und ich mit unseren drei wunderbaren Töchtern erleben dürfen.

Augenblicke, die unser Elternleben auf ganz persönliche Weise beschreiben.

Das Tolle daran ist, dass das nie aufhört. Es gibt eine ständige Fortsetzung, auf die man sich (meistens) freuen kann.

Im Zeitraum der kleinen Anekdoten in Kinderstall2 war unsere Kleinste zwei bis vier Jahre alt, unsere Mittlere fünf bis sieben und unsere größte Tochter zwischen neun und elf.

Wer unsere Familie kennt, wird sich vielleicht darüber wundern, warum ich in all den aufgeschriebenen Geschichten meine Töchter Kind 1, 2 oder 3 nenne, oder sie einfach mit Große, Mittlere und Kleinste

tituliere. Dies dient ausschließlich dem Schutz meiner Kinder, die durch die Serie Kinderstall eher unfreiwillig in der Öffentlichkeit stehen. Meistens habe ich noch das aktuelle Alter des Kindes in der Anekdote dazu notiert, denn die aufgeschriebenen Erinnerungen sind nicht chronologisch sortiert.

Ein Haus – drei Kids und viele Momentaufnahmen des täglichen kleinen Wahnsinns. In der Serie Kinderstall sind sie alle gesammelt, die schönen, manchmal auch auf besondere Weise komischen Momente, die ich zum Teil schon auf Facebook veröffentlicht habe.

Kinderstall ist für euch, liebe Mütter, Väter und all jene, die es noch werden möchten. Wer Kinder hat, wird einige Situationen wiedererkennen. Wer vorhat, mal Kinder zu haben, wird mit dieser Serie eine gewisse Vorfreude auf die manchmal anstrengende, aber überwiegend schöne Zeit mit ihnen erfahren."





Der Autor über sich selbst:

Wer bin ich?

Mein Name ist Markus Elble, ich bin am 19. Mai 1971 in Stuttgart-Bad Cannstatt geboren und lebe seit 2009 in Schwäbisch Hall. Obwohl ich hauptberuflich angestellter Mediengestalter und zuhause Familienvater von drei tollen Töchtern bin, nutze ich nebenbei jede mögliche Gelegenheit, an meinen Geschichten weiterzuschreiben.

Wie bin ich zum Schreiben gekommen?

Die Lust aufs Schreiben entwickelte sich im Laufe der vergangenen Jahre immer mehr zu einem wachsenden Hobby. Der Gedanke, Werke künftig auch zu publizieren, kam erst 2017. An dieser Stelle bedanke ich mich herzlich bei den Verlagen, die mir das ermöglichen. Dass ich meine Werke durch euch publizieren darf, ist nicht nur ein großes Glück für mich, sondern auch für jene, die meine Bücher künftig lesen dürfen und ihre Freude daran haben werden.

Bewege ich mich immer in selben Genre?

Nein. Grundsätzlich bin ich auf kein bestimmtes Genre festgelegt.

Während die Romane "Unter Uns" und "Ich lebe Dich" beispielsweise eine eher leichte, humoristische Unterhaltung darstellen, befasste ich mich hingegen bei dem Buch "Ladies Night" mit einem sehr ersten Thema. Hauptsächlich geht es mir bei all meinen sowohl künftig veröffentlichten, als auch unveröffentlichten Werken um das Thema Zwischenmenschlichkeit.

Wann, wo und wie schreibe ich?

Jederzeit, immer wieder und überall. Ich habe dazu keinen festgelegten Platz. Meine Geschichten habe ich, bevor ich sie schreibe schon sehr detailgenau im Kopf – sogar die Dialoge zwischen den Personen. So fällt es mir leicht, wo auch immer es gerade passt, einfach weiterzuschreiben. Teils am iPad, teils am heimischen Rechner, manchmal auch auf dem iPhone – die heutigen Synchronisierungstechnken machen's ja möglich. Oft fällt mir noch ein Detail ein, das ich unbedingt noch in eine Geschichte einflechten will und zücke das Phone. Das hat den Vorteil, dass nichts in Vergesenheit gerät, weil man jederzeit eine Möglichkeit hat, etwas zu notieren.

Gibt es Pläne für weitere Bücher?

Das Kopfkino läuft – es gibt tausend Ideen. "Ladys Night" ist ein intensives Projekt, welches sich auf die Prävention gegen K.-o.-Tropfen konzentriert.

Die Serie "Kinderstall" geht selbstverständlich weiter


Bleibt mir treu!



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