• Beate Geng

Der seltsame Leser



Das Cover gestaltete wieder einmal der österreichische Zeichner Reinhard Trinkler.


Buchbeschreibung:

Was macht Johannes Heesters bei Queen Mum? Warum fließt aus einem roten Gemälde, von Prof. Emil Ötzi, rote Farbe? Was passiert auf einer Fiaker-Fahrt durch Wien? Dann gibt es da noch einen seltsamen Leser, und andere Kurzgeschichten. Sie alle sind spannend, mysteriös, schräg, und immer wieder mit einer Portion gepfeffertem Humor versehen. Sein komödiantisches Talent bewies der Autor bereits Jahre auf der Bühne. Die Liebe zur Literatur, zum Schreiben, verführte ihn immer wieder zu mancherlei Genres, die sich in dieser ersten Sammlung wiederfinden.


  • Taschenbuch: 136 Seiten

  • Verlag: epubli; Auflage: 1 (12. Februar 2020)

  • Sprache: Deutsch

  • ISBN-10: 3750281610

  • ISBN-13: 978-3750281615


Über den Autor:

Detlef Romey, geboren 18.01.1962 in Mölln. Der Weg in die Kunst verlief über viele Umwege. Verheiratet bin ich mit meinem Mann Carsten Schienke. Zunächst einen Partnerschaftsvertrag vor dem Standesamt, dann eine kirchliche Segnung und am Ende die Ehe für alle. Gelebte politische Geschichte! Am Beginn meines Wirkens ein Facharbeiterzeugnis. Ich habe danach 16 Jahre in einer Werkzeugmaschinenfabrik gearbeitet und Geld verdient, um Weltreisen zu unternehmen. Ein früher Wunsch wurde verwirklicht und es gab sehr viele Abenteuer zu erleben. Dann Hausmeister, schließlich Betreuer in drei Seniorenheimen. Ein Traumjob, der meinem Naturell entspricht, Menschen zu unterhalten, deren Alltag kreativ zu gestalten. Mitten in all der Jahre in professionelle Seminare, Workshops zum Schauspieler, Sänger, Illustrator, und eine mehrjährige Ausbildung im Schreiben. Jahrzehnte auf der Bühne, fremde Texte! Irgendwann verlor ich die Lust fremde Texte auswendig zu lernen, wenngleich die Theaterarbeit irre viel Spaß machte. Meine Fantasie, Ideen, Buchprojekte, forderten mich jedoch heraus. Die Liebe zum Theater blieb! Meine sehr frühe Begeisterung für Bücher führte mich zunächst zu Karl May, bis hin zu Günter Grass. Ich wurde Mitglied der Karl-May-Gesellschaft und traf öfter Günter Grass, auch zum Gespräch in seinem Atelier. Ebenso bin ich Mitglied der Erich Mühsam Gesellschaft. Couragiert gründete ich mit Bekannten, nach den Brandanschlägen in meiner Heimat Mölln, einen Verein für Völkerverständigung. Erfolgreiche Lyrik-Seminare, erste eigene Texte, Lesungen, überzeugten mich, mich noch mehr mit dem Schreiben zu befassen. Vor allem Biografien, in Verbindung mit Zeitgeschichte, wurden zur Manie, und es folgten Biografien mit lebenden Protagonisten und verblichenen Schauspielgrößen. Anfänglich scheute ich den Buchmarkt, seine Regeln, seine Verlage! Ich verzagte und verzweifelte, bis mir klar wurde, dass es mir in erster Linie darum geht überhaupt zu schreiben, Biografien/Geschichte, nicht der Vergessenheit preiszugeben! Schreiben um des Schreibens Willen.